Ein Geschwindigkeitsverstoß liegt vor, wenn Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Dies wird durch verschiedene Messverfahren festgestellt: stationäre Blitzer, mobile Radarfallen, Laser-Pistolen oder Section-Control-Anlagen. Als Dr. Michael Bürger, der “Blitzanwalt Deutschlands”, kenne ich die technischen Schwächen aller dieser Systeme. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt heute überwiegend elektronisch durch Radar-, Laser- oder Induktionsverfahren. Jedes dieser Verfahren hat spezifische Fehlerquellen, die ich durch meine technische Expertise aufdecken kann. Während andere Anwälte Blitzer als “Black Box” betrachten, verstehe ich ihre Funktionsweise bis ins kleinste Detail.
Häufige Messverfahren und ihre Schwachstellen:
Radar-Messungen arbeiten mit elektromagnetischen Wellen und sind anfällig für
Reflexionen, Interferenzen und Mehrfachziele. Besonders in komplexen Verkehrssituationen können falsche Fahrzeuge erfasst werden. Laser-Messungen nutzen Lichtimpulse und sind präziser, aber empfindlich gegen Umgebungseinflüsse wie Regen, Nebel oder reflektierende Oberflächen. Auch die korrekte Zielung ist entscheidend. Induktionsschleifen messen über Magnetfeldveränderungen und können durch defekte Kabel, falsche Eichung oder Umwelteinflüsse verfälscht werden. Section Control berechnet die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine Strecke. Fehler entstehen durch falsche Streckenlängen, Zeitfehler oder Verwechslungen bei der Kennzeichenerkennung.
Sofortmaßnahmen nach dem Blitzen: Bewahren Sie Ruhe und dokumentieren Sie die Situation. Notieren Sie sich Uhrzeit, Wetterbedingungen und Verkehrssituation. Fahren Sie nicht sofort rechts ran - das könnte als Schuldeingeständnis gewertet werden. Nach Erhalt des Bußgeldbescheids: Zahlen Sie nicht sofort! Durch die Zahlung erkennen Sie den Vorwurf an. Sie haben 14 Tage Zeit für einen Einspruch - nutzen Sie diese Frist für eine professionelle Prüfung. Professionelle Analyse durch Dr. Bürger: Als Elektroingenieur analysiere ich Ihren Fall mit technischer Präzision. Ich prüfe die Eichung der Messgeräte, die Messbedingungen, mögliche Störfaktoren und die Dokumentationsqualität. Meine 87% Erfolgsquote bei Einsprüchen spricht für die Wirksamkeit dieser Methode. Akteneinsicht beantragen: Ich fordere alle relevanten Unterlagen an: Messprotokolle, Eichprotokolle, Fotos, technische Daten der Messgeräte und Bedienungsanleitungen. Diese vollständige Akteneinsicht ist der Grundstein für eine erfolgreiche Verteidigung. Strategische Verteidigung: Basierend auf meiner technischen Analyse entwickle ich eine maßgeschneiderte Verteidigungsstrategie. Dabei nutze ich nicht nur juristische
Argumente, sondern auch meine Expertise als Elektroingenieur, um technische Schwachstellen aufzudecken. Einspruch und Verfahrensführung: Ich lege fristgerecht Einspruch ein und führe das Verfahren bis zur rechtskräftigen Entscheidung. Bei Hauptverhandlungen vertrete ich Sie persönlich vor Gericht - Sie müssen nicht selbst erscheinen.
Die Strafen bei Geschwindigkeitsverstößen richten sich nach der Höhe der Überschreitung und dem Ort des Verstoßes. Als erfahrener Verkehrsrechtsanwalt kenne ich alle Nuancen des Bußgeldkatalogs und kann Ihnen präzise sagen, was Ihnen droht.
Innerorts (bis 50 km/h erlaubt): Bei Überschreitungen bis 10 km/h drohen 30€ Bußgeld ohne Punkte. Ab 11 km/h kommen Punkte hinzu, ab 31 km/h droht ein Fahrverbot. Bei 51 km/h und mehr sind 2 Punkte und 2 Monate Fahrverbot die Regel. Außerorts (bis 100 km/h erlaubt): Hier sind die Strafen milder. Bis 20 km/h gibt es meist nur Bußgeld, ab 21 km/h kommen Punkte hinzu. Ein Fahrverbot droht erst ab 41 km/h Überschreitung. Autobahn (über 100 km/h erlaubt): Auf Autobahnen gelten ähnliche Regeln wie außerorts, aber die absoluten Geschwindigkeiten sind höher. Besonders bei sehr hohen Überschreitungen (über 70 km/h) drohen empfindliche Strafen. Besondere Situationen: In Baustellen, Spielstraßen oder bei schlechten Wetterverhältnissen können die Strafen verschärft werden. Auch Wiederholungstäter müssen mit härteren Sanktionen rechnen. Langfristige Folgen: Punkte in Flensburg bleiben 2,5 bis 10 Jahre im Register. Bei 8 Punkten droht der Führerscheinentzug. Auch Versicherungen können Beiträge
erhöhen oder Verträge kündigen. Meine Erfolgsstatistik: In 87% aller Fälle kann ich für meine Mandanten eine Verbesserung erreichen - sei es eine komplette Einstellung des Verfahrens, eine Reduzierung des Bußgeldes oder die Vermeidung eines Fahrverbots. Bei Geschwindigkeitsverstößen bis 10 km/h liegt meine Erfolgsquote sogar bei 95%.
